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Einrichtung des Datenmodells

Zur Abbildung der „Dinge“, an denen Leistungen erbracht werden, gibt es Arbeitsbereiche und Arbeitsteile. Hierbei bilden die Arbeitsbereiche eine Grobstruktur und die unter ihnen angeordneten Arbeitsteile die Feinstruktur. In einem typischen FM-Dienstleistungsunternehmen würde man Niederlassungen und Liegenschaften als Arbeitsbereiche abbilden. Zur Klassifizierung der Arbeitsbereiche gibt es die Arbeitsbereichsklassen. In unserem Beispiel würde man dementsprechend die beiden Klassen Niederlassung und Liegenschaft anlegen. Das Übersichtsformular zur Pflege der Arbeitsbereichsklassen öffnet man vom Menü aus mittels CX Service/Einrichtung/Datenmodell/Arbeitsbereichsklassen:

Abbildung 50: Arbeitsbereichsklassenübersicht

Abbildung 50: Arbeitsbereichsklassenübersicht

In diesem Formular kann man neue Arbeitsbereichsklassen anlegen und bereits vorhandene pflegen. Für speziellere Eingaben sollte man jedoch die Arbeitsbereichsklassenkarte öffnen. Die Spalten, aus denen das Formular besteht, sowie die angebotenen Menüpunkte sind eine Teilmenge dessen, was die Arbeitsbereichsklassenkarte anbietet. Deshalb werden sie zusammen mit der Karte in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.

Die Arbeitsbereichsklassenkarte öffnet man vom Übersichtsformular aus mittels einem Klick auf den Wert im Code-Feld oder über /Bearbeiten:

Abbildung 51: Arbeitsbereichsklassenübersicht

Abbildung 51: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter Allgemein

Die Karte besteht aus mehreren Reitern und einem Zeilenbereich. Der Zeilenbereich enthält die der Klasse zugeordneten Attribute.

Im Reiter Allgemein können allgemeine Angaben zur Arbeitsbereichsklasse gepflegt werden. Er enthält die folgenden Felder:

Feldname Beschreibung

Code

Primärschlüssel, mit dem eine Arbeitsbereichsklasse eindeutig bezeichnet wird.

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Arbeitsbereichsklasse.

Beschreibung 2

Fortsetzung der Beschreibung der Arbeitsbereichsklasse.

Suchbegriff

Sprechender Code für die Arbeitsbereichsklasse. Die Verwendung dieses Feldes macht insbesondere dann Sinn, wenn man als Code kein sprechendes Kürzel, sondern beispielsweise eine Nummer angibt. In diesem Fall kann man die Arbeitsbereichsklasse an einigen Stellen der Anwendung durch Tippen des Suchbegriffs anstelle des Codes finden. Das Feld wird von der Anwendung automatisch aus der Beschreibung gefüllt, kann jedoch manuell geändert werden.

Basisklassencode

Code der Klasse, aus der die aktuelle Klasse als spezielle Verfeinerung hervorgeht. Beispielsweise könnte man zusätzlich zu der Liegenschaft auch noch die Klassen Bürokomplex, Industriekomplex und Krankenhauskomplex definieren, wobei dies spezielle Liegenschaften wären. Um diesen Sachverhalt zu dokumentieren, würde man in den speziellen Klassen als Basisklasse die Liegenschaft eintragen. Die Angabe der Basisklasse ist rein informativ und hat keine Auswirkungen auf das Verhalten der Anwendung.

Arbeitsbaumkonfigurationscode

Code einer Arbeitsbaumkonfiguration. Dieser Code wird beim Zuweisen eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in den Arbeitsbereich eingetragen, kann jedoch später manuell geändert werden. Er bestimmt, in welcher Weise die unter dem Arbeitsbereich befindlichen Arbeitsteile angeordnet sind.

Farbcode

Der Zeilenbereich der Arbeitsbereichsklassenkarte enthält die der Arbeitsbereichsklasse zugewiesenen Attribute. Er besteht aus den folgenden Spalten, von denen einige standardmäßig ausgeblendet sind:

Feldname Beschreibung

Art

Ist hier der Wert Attribut eingetragen, so handelt es sich bei der Zeile um die Zuordnung eines Attributs, dessen Code in der Spalte Nr. steht. Lautet der Wert hingegen Überschrift, so handelt es sich um eine rein informative Überschriftenzeile. Mit Überschriftenzeilen kann man die einer Klasse zugewiesenen Attribute übersichtlich gruppieren.

Nr.

Enthält im Falle Art = Attribut den Code des der Klasse zugewiesenen Attributs.

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Zeile. Im Falle Art = Attribut schreibt die Anwendung hier zunächst die Beschreibung des Attributs hinein. Der Text kann jedoch noch von Hand geändert werden.

Beschreibung 2

Fortsetzung der Beschreibung der Zeile. Im Falle Art = Attribut schreibt die Anwendung hier zunächst die Beschreibung 2 des Attributs hinein. Der Text kann jedoch noch von Hand geändert werden.

Attributtyp

Dieses vom Benutzer nicht veränderbare Feld zeigt den Typ des durch die Nr. bezeichneten Attributs an. Es wird von der Anwendung automatisch gefüllt.

Im Reiter Fakturierung befinden sich einige für die spätere Leistungsbuchung wichtige Vorgabefelder:

Abbildung 52: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter Fakturierung

Abbildung 52: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter Fakturierung

Die folgenden Felder können bearbeitet werden:

Feldname Beschreibung

Projekt notwendig in Buchung

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss bei der Buchung einer Leistung in diesem Arbeitsbereich grundsätzlich ein Projekt angegeben werden.

Projekt notwendig am Arbeitsauftrag

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss jeder Arbeitsauftrag in diesem Arbeitsbereich auch ein Projekt angeben.

Projekt notwendig an AA-Zeile

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss jede Arbeitsauftragszeile in diesem Arbeitsbereich auch ein Projekt angeben.

Leistungen filtern

Projekte filtern

Im Reiter Arbeitsteile befinden sich einige für die unter den Arbeitsbereichen befindlichen Arbeitsteile wichtige Vorgabefelder:

Abbildung 53: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter Arbeitsteile

Abbildung 53: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter Arbeitsteile

Die folgenden Felder können bearbeitet werden:

Feldname Beschreibung

Keine Arbeitsteile

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so kann der Arbeitsbereich keine Arbeitsteile enthalten.

Arbeitsteil notwendig in Buchung

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss bei der Buchung einer Leistung in diesem Arbeitsbereich grundsätzlich ein Arbeitsteil angegeben werden.

Arbeitsteil notwendig am Arbeitsauftrag

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss jeder Arbeitsauftrag in diesem Arbeitsbereich auch ein Arbeitsteil angeben.

Arbeitsteil notwendig in AA-Zeile

Dieses Feld wird bei Zuweisung eines Arbeitsbereichs zu einer Klasse automatisch in das gleichnamige Feld des Arbeitsbereichs kopiert, kann dort jedoch noch von Hand geändert werden. Ist es im Arbeitsbereich angehakt, so muss jede Arbeitsauftragszeile in diesem Arbeitsbereich auch ein Arbeitsteil angeben.

Abbildung 54: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter CAFM

Abbildung 54: Arbeitsbereichsklassenkarte, Reiter CAFM
Feldname Beschreibung

CAFM-Objektart

CAFM-Zoom-Modus

Stellt man sich im Zeilenbereich der Arbeitsbereichsklassenkarte auf ein bestimmtes Attribut und wählt anschließend den Menüpunkt Attribut/Optionen an, so öffnet sich ein Formular zur Anzeige der am Attribut hinterlegten Optionswerte. Dieses Formular wurde weiter oben bereits besprochen. Man beachte, dass es sich um die unmittelbar am Attribut hinterlegten Optionswerte handelt und dass sich jede Änderung in diesem Formular auf alle Stellen in der Anwendung auswirkt, an denen das Attribut verwendet wird, auch in Arbeitsbereichen und Arbeitsteilen anderer Klassen.

Mittels Zugehörig/Klasse/Bemerkungen gelangt man zu einem Formular, in welchem man beliebige Bemerkungen an der Arbeitsbereichsklasse hinterlegen kann. Bemerkungen werden in der Anwendungsdokumentation genauer beschrieben und sind deshalb nicht Gegenstand dieses Dokuments.

Mittels Zugehörig/Klasse/Übersezungen gelangt man zu einem Formular, in welchem man Übersetzungen für die Beschreibungsfelder der Arbeitsbereichsklasse hinterlegen kann. Übersetzungen werden in der Anwendungsdokumentation genauer beschrieben und sind deshalb nicht Gegenstand dieses Dokuments.

Mit dem Menüpunkt Attribute öffnet man ein abgesetztes Formular zur Pflege der der Klasse zugeordneten Attribute:

Abbildung 55: Arbeitsbereichsklassenattribute

Abbildung 55: Arbeitsbereichsklassenattribute

Das Formular enthält die gleichen Spalten wie im Zeilenbereich der Arbeitsbereichskarte.

Mittels Optionen kann man ein Formular zur Anzeige der am Attribut hinterlegten Optionswerte öffnen. Es gilt dasselbe, was bereits weiter oben zum gleichnamigen Menüpunkt an der Arbeitsbereichsklassenkarte gesagt wurde.

Die zentrale Aufgabe des Moduls CX Service ist die Verwaltung der Erbringung von Leistungen an Arbeitsteilen. Arbeitsteile bilden unterhalb der Arbeitsbereiche die Feinstruktur der „durch die Anwendung abgebildeten Welt“. In einem typischen FM-Dienstleistungsunternehmen würde man Gebäude, Etagen, Räume, Anlagen und Bauteile durch Arbeitsteile abbilden. Zur Klassifizierung der Arbeitsteile gibt es die Arbeitsteilklassen. In unserem Beispiel würde man dementsprechend die Klassen Gebäude, Etage, Raum, Anlage und Bauteil anlegen. Das Übersichtsformular zur Pflege der Arbeitsteilklassen öffnet man vom Menü aus mittels CX Service/Einrichtung/Datenmodell/Arbeitsteilklassen:

Abbildung 56: Arbeitsteilklassenübersicht

Abbildung 56: Arbeitsteilklassenübersicht

Die Arbeitsteilklassenkarte öffnet man vom Übersichtsformular aus mittels einem Klick auf den Wert im Code-Feld oder über /Bearbeiten:

Abbildung 57: Arbeitsteilklassenkarte

Abbildung 57: Arbeitsteilklassenkarte

Die Karte besteht aus mehreren Reitern und einem Zeilenbereich. Der Zeilenbereich enthält die der Klasse zugeordneten Attribute.

Im Reiter Allgemein können allgemeine Angaben zur Arbeitsteilklasse gepflegt werden. Er enthält die folgenden Felder:

Feldname Beschreibung

Code

Primärschlüssel, mit dem eine Arbeitsteilklasse eindeutig bezeichnet wird.

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Arbeitsteilklasse.

Beschreibung 2

Fortsetzung der Beschreibung der Arbeitsteilklasse.

Arbeitsteilbeschreibung

Beschreibung, die beim Eintragen einer Arbeitsteilklasse in ein Arbeitsteil automatisch von der Anwendung in das Arbeitsteil kopiert wird. Diese Beschreibung kann einen Platzhalter %1 enthalten. Dieser Platzhalter wird durch die Strukturnummer des Arbeitsteils ersetzt.

Arbeitsteilbeschreibung 2

Beschreibung 2, die beim Eintragen einer Arbeitsteilklasse in ein Arbeitsteil automatisch von der Anwendung in das Arbeitsteil kopiert wird.

Suchbegriff

Sprechender Code für die Arbeitsteilklasse. Die Verwendung dieses Feldes macht insbesondere dann Sinn, wenn man als Code kein sprechendes Kürzel, sondern beispielsweise eine Nummer angibt. In diesem Fall kann man die Arbeitsteilklasse an einigen Stellen der Anwendung durch Tippen des Suchbegriffs anstelle des Codes finden. Das Feld wird von der Anwendung automatisch aus der Beschreibung gefüllt, kann jedoch manuell geändert werden.

Basisklassencode

Code der Klasse, aus der die aktuelle Klasse als spezielle Verfeinerung hervorgeht.
Beispielsweise könnte man zusätzlich zu der Anlage auch noch die Klassen Lüftungsanlage, Wärmeanlage und ELT-Anlage definieren, wobei dies spezielle Anlagen wären. Um diesen Sachverhalt zu dokumentieren, würde man in den speziellen Klassen als Basisklasse die Anlage eintragen.

Elternklassencode

Strukturnr.

Farbcode

Abstrakt

Eine durch einen Haken in diesem Feld als Abstrakt gekennzeichnete Klasse kann keinem Arbeitsteil zugewiesen werden. Sie dient lediglich der Strukturierung der Klassen untereinander. Beispielsweise würde es Sinn machen, zusätzlich zur Anlage noch die Klassen Lüftungsanlage, Wärmeanlage und ELT-Anlage zu definieren, in diesen speziellen Klassen als Basisklasse die Anlage einzutragen und die Anlage selber als Abstrakt zu kennzeichnen. Der Benutzer wäre dadurch gezwungen, sich bei der Klassifizierung von Anlage-Arbeitsteilen festzulegen, um welche Sorte von Anlage es sich genau handelt.

Der Zeilenbereich der Arbeitsteilklassenkarte enthält die der Arbeitsteilklasse zugewiesenen Attribute. Er besteht aus den folgenden Spalten, von denen einige standardmäßig ausgeblendet sind:

Feldname Beschreibung

Art

Ist hier der Wert Attribut eingetragen, so handelt es sich bei der Zeile um die Zuordnung eines Attributs, dessen Code in der Spalte Nr. steht. Lautet der Wert hingegen Überschrift, so handelt es sich um eine rein informative Überschriftenzeile. Mit Überschriftenzeilen kann man die einer Klasse zugewiesenen Attribute übersichtlich gruppieren.

Nr.

Enthält im Falle Art = Attribut den Code des der Klasse zugewiesenen Attributs.

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Zeile. Im Falle Art = Attribut schreibt die Anwendung hier zunächst die Beschreibung des Attributs hinein. Der Text kann jedoch noch von Hand geändert werden.

Attributtyp

Dieses vom Benutzer nicht veränderbare Feld zeigt den Typ des durch die Nr. bezeichneten Attributs an. Es wird von der Anwendung automatisch gefüllt.

Abbildung 58: Arbeitsteilklassenkarte, Reiter CAFM

Abbildung 58: Arbeitsteilklassenkarte, Reiter CAFM

Abbildung 59: Arbeitsteilklassenkarte, Reiter Erweiterungen CX SERVICE

Abbildung 59: Arbeitsteilklassenkarte, Reiter Erweiterungen CX SERVICE

Stellt man sich im Zeilenbereich der Arbeitsteilklassenkarte auf ein bestimmtes Attribut und wählt anschließend den Menüpunkt Attribut/Optionen an, so öffnet sich ein Formular zur Anzeige der am Attribut hinterlegten Optionswerte. Dieses Formular wurde weiter oben bereits besprochen. Man beachte, dass es sich um die unmittelbar am Attribut hinterlegten Optionswerte handelt und dass sich jede Änderung in diesem Formular auf alle Stellen in der Anwendung auswirkt, an denen das Attribut verwendet wird, auch in Arbeitsbereichen und Arbeitsteilen anderer Klassen.

Mittels Zugehörig/Klasse/Bemerkungen gelangt man zu einem Formular, in welchem man beliebige Bemerkungen an der Arbeitsteilklasse hinterlegen kann. Bemerkungen werden in der Anwendungsdokumentation genauer beschrieben und sind deshalb nicht Gegenstand dieses Dokuments.

Mittels Zugehörig/Klasse/Übersetzungen gelangt man zu einem Formular, in welchem man Übersetzungen für die Beschreibungsfelder der Arbeitsteilklasse hinterlegen kann. Übersetzungen werden in der Anwendungsdokumentation genauer beschrieben und sind deshalb nicht Gegenstand dieses Dokuments.

Menüpunkt Zugehörig/Klasse/Untergeordnete Klassen

Abschnitt betitelt „Menüpunkt Zugehörig/Klasse/Untergeordnete Klassen“

Menüpunkt Zugehörig/Sonstiges/Attribute und/oder Attribute

Abschnitt betitelt „Menüpunkt Zugehörig/Sonstiges/Attribute und/oder Attribute“

Mit dem Menüpunkt Zugehörig/Sonstiges/Attribute und/oder Attribute öffnet man ein abgesetztes Formular zur Pflege der der Klasse zugeordneten Attribute:

Abbildung 60: Arbeitsteilklassenattribute

Abbildung 60: Arbeitsteilklassenattribute

Es handelt sich um dasselbe Formular, das man von der Arbeitsbereichskarte aus über den gleichnamigen Menüpunkt öffnen kann. Deshalb soll es hier nicht noch einmal besprochen werden.

Die unterhalb eines Arbeitsbereichs befindlichen Arbeitsteile bilden eine hierarchische Struktur, den so genannten Arbeitsbaum. Er besteht beispielsweise aus einigen Gebäuden, unter denen sich Etagen befinden und darunter wiederum Räume. Jedes Arbeitsteil hat einen Strukturschlüssel, der analog zum Baum hierarchisch aufgebaut ist und die Position des Arbeitsteils im Baum wiederspiegelt. So ergibt sich der Strukturschlüssel eines Raumes aus dem Strukturschlüssel der übergeordneten Etage und der dahinter gehängten Strukturnummer des Raumes. Es ist somit offensichtlich, dass der Aufbau eines Arbeitsbaumes gewissen Regeln folgt. Einen zusammenhängenden Satz derartiger Regeln bezeichnen wir als eine Arbeitsbaumkonfiguration.

Es ist möglich, beliebig viele unterschiedliche Arbeitsbaumkonfigurationen zu definieren und praktisch jeden Arbeitsbereich mit einer anderen Konfiguration zu versehen. Die unter den Arbeitsbereichen angeordneten Arbeitsbäume folgen dann alle unterschiedlichen Regeln. In der Praxis wird man jedoch aus Gründen der Standardisierung nur wenige Arbeitsbaumkonfigurationen, eventuell nur eine einzige, definieren, und diese dann als allgemein verbindlich betrachten.

Das Hauptformular zur Pflege der Arbeitsbaumkonfigurationen öffnet man vom Menü aus mittels CX Service/Einrichtung/Datenmodell/Arbeitsbaumkonfigurationen:

Abbildung 61: Arbeitsbaumkonfigurationen

Abbildung 61: Arbeitsbaumkonfigurationen

In diesem Formular kann man neue Arbeitsbaumkonfigurationen anlegen, und von hier aus lassen sich vorhandene Konfigurationen bearbeiten. Es besteht aus den folgenden Spalten, von denen einige standardmäßig ausgeblendet sind:

Feldname Beschreibung

Code

Primärschlüssel, mit dem eine Arbeitsbaumkonfiguration eindeutig bezeichnet wird.

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Arbeitsbaumkonfiguration.

Vorg.Auftragsaggregation

Vorg.-Kalenderaggregation

Eine Arbeitsbaumkonfiguration besteht im Wesentlichen aus den Arbeitsbaumkonfigurationsebenen. Jede dieser Konfigurationsebenen entspricht einer Baumebene oder einem gewissen Teil einer Baumebene in einem Arbeitsbaum. So besteht ein Arbeitsbaum in einem typischen FM-Dienstleistungsunternehmen beispielsweise aus einem oder mehreren Gebäuden. Unterhalb dieser Gebäude befinden sich Etagen und darunter wiederum Räume. Auf gleicher Höhe mit den Etagen befinden sich die Anlagengruppen, darunter die Anlagen und darunter wiederum die Bauteile. Diese Hierarchie wird mit Hilfe der Tabelle der Arbeitsbaumkonfigurationsebenen beschrieben, die man von den Arbeitsbaumkonfigurationen aus mittels Ebenen öffnet:

Abbildung 62: Arbeitsbaumkonfigurationsebenen

Abbildung 62: Arbeitsbaumkonfigurationsebenen

Man sieht sofort, dass diese Tabelle einen planartigen Aufbau hat, ähnlich dem Kontenplan. Die Reihenfolge der Ebenen richtet sich nach dem Code und ist signifikant. Die Einrückungstiefe ist ebenfalls von Bedeutung und zeigt an, wie die Ebenen untereinander angeordnet sind. Das Tabellenformular besteht aus den folgenden Spalten, von denen einige standardmäßig ausgeblendet sind:

Feldname Beschreibung

Code

Beschreibung

Freies Textfeld zur Beschreibung der Arbeitsbaumkonfigurationsebene.

Referenzebenencode

Präfix

Dieses Feld definiert den Präfix, der der Strukturnummer eines Arbeitsteils beim automatischen Bilden seines Strukturschlüssels vorangestellt wird. Hat beispielsweise ein Gebäude den Strukturschlüssel 1035-001 und eine in diesem Gebäude befindliche Anlagengruppe die Strukturnummer 050, so ergibt sich der Strukturschlüssel dieser Anlagengruppe durch Hintereinanderschreibung des übergeordneten Strukturschlüssels 1035-001, des Präfixes -G und der eigenen Strukturnummer 050 zu 1035-001-G050.

Klassennr.

Standardnr.

Ist in diesem Feld ein Haken gesetzt, so wird die Strukturnummer der Arbeitsteile dieser Ebene automatisch durch die Anwendung vergeben. Unter Berücksichtigung der Angaben in den Feldern Startnr., Endnr., Warnungsnr., Erhöhung um Nr. und Rundung sucht die Anwendung in der aktuellen Baumebene nach der nächsten freien Nummer und vergibt diese an das Arbeitsteil. Die automatische Vergabe der Strukturnummer erfolgt mit der Eingabe der Klasse im Arbeitsteil.

Startnr.

Gibt bei automatischer Vergabe der Strukturnummer eines Arbeitsteils die erste zur Verfügung stehende Nummer an.

Endnr.

Gibt bei automatischer Vergabe der Strukturnummer eines Arbeitsteils die letzte zur Verfügung stehende Nummer an.

Manuelle Nr.

Ist in diesem Feld ein Haken gesetzt, so kann die Strukturnummer der Arbeitsteile dieser Ebene von Hand vergeben werden. Sie muss allerdings den durch die Felder Min. Nummernlänge, Max. Nummernlänge und Nummernfilter definierten Bedingungen genügen.

Min. Nummerlänge

Gibt bei manueller Eingabe der Strukturnummer in einem Arbeitsteil an, wie lang die Strukturnummer mindestens sein muss.

Max. Nummernlänge

Gibt bei manueller Eingabe der Strukturnummer in einem Arbeitsteil an, wie lang die Strukturnummer höchstens sein darf.

Nummernfilter

Der in diesem Feld eingegebene Filterausdruck legt fest, welche Form die Strukturnummer eines Arbeitsteils bei manueller Eingabe haben darf.

Die Einrückung einer Arbeitsbaumkonfigurationsebene kann nicht direkt von Hand eingegeben werden. Hierfür stehen die Beiden Funktionen Einrückung erhöhen und Einrückung verringern zur Verfügung.

Die Arbeitsteile einer Arbeitsbaumkonfigurationsebene dürfen nur bestimmten Klassen angehören. Diese Klassen werden natürlich nicht durch die Beschreibung der Ebene festgelegt, sondern in einer gesonderten Untertabelle, die von der Ebene aus mittels Ebene/Klassen geöffnet werden kann: